Am Freitag, den 26.4.2013, fand das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Paralympics" in der Max-Schmelling-Halle in Berlin statt.

Das Ergebnis zwischen der LVR-Anna-Freud-Schule, Köln und der Stephen-Hawking-Schule, Neckargemünd, BW lautete am Ende: 12 - 10

Sitzend: Sven Neeb (Köln 99ers), Marc Sarrazin (Neuss/Bonn), Max Winter (Köln 99ers), Dominik Becker (AFS), Kapitän Marius Neeb (Köln 99ers). Stehend: Lambert Geuenich (AFS), Med. Betreuerin Katja Dörnte, Team-Manager Ulf Wilhelm, Coach Klaus Zelinski-Moore. Liegend: Linus Marticke (TV Kleinwiedenest).

Riesen-Jubel bei den mitgereisten Fans und Betreuern: Das Rollstuhlbasketball-Team der Kölner LVR-Anna-Freud-Schule hat den Bundeswettbewerb "Jugend trainiert für Paralympics" gewonnen. Im Finale, das vor ca. 3000 applaudierenden Nachwuchs-Leistungssportlern in der Berliner Max-Schmeling-Halle ausgetragen wurde, setzten sich die Kölner knapp aber verdient gegen den Sieger des Landes Baden-Württemberg durch, die Stephen-Hawking-Schule aus Neckargemünd. Den entscheidenden Korb zum 12:10 Endstand erzielte Linus Marticke (TV Kleinwiedenest). Zuvor hatte das Kölner Team schon deutlich mit 8:2 geführt, doch die Badener aus der Umgebung von Heidelberg kamen durch mehrere Treffer des U-19- Nationalspielers Marc Schmitz (Dolphins Trier) noch einmal zum 10:10 Ausgleich gefährlich heran. In dieser Phase war alles möglich, zumal sich bei Köln nun auch einige nervositätsbedingte Pass- und Anspielfehler eingeschlichen hatten. Eine kluge Auszeit von Coach Zelinski sowie das ebenso sprichwörtliche wie notwendige Quäntchen Glück sorgten letztlich dafür, dass Mannschaftskapitän Marius Neeb (Köln 99ers) den Siegerpokal aus den Händen der Paralympicsgewinnerin Maja Lindholm empfangen konnte.

Hier zwei Zwischenberichte aus Berlin, die von dem Spieler-Vater Torsten Neeb (der dritte Zwilling) in die rheinische Heimat gesendet und sogleich von Herrn Kappes auf die Homepage gestellt wurden:

Mittwoch, 24.4.13

Als Landesmeister NRW hat sich die Rollstuhl-Basketball-Mannschaft der LVR-Anna-Freud-Schule erfolgreich für das derzeit in Berlin steigende Bundesfinale qualifiziert. Den direkten Draht in die Hauptstadt hat Torsten Neeb, Vater zweier AFS-Spieler, hergestellt. Seit Mittwoch, den 24.04., schickt er uns Eindrücke aus der Hauptstadt:

"Die Anreise war gut, ohne besondere Staus. Heute ging der Spielbetrieb los. Erster Gegner und für heute auch einziger Gegner war die Landesauswahl aus Niedersachsen. Die kölner Mannschaft hat sofort super ins Spiel gefunden und so war der Endstand nach 15 Minuten ein suveränes 13:0 für die LVR-Anna-Freud-Schule.

Morgen sind dann weitere Spiele. Heute fahren wir noch Alba Berlin gegen Trier schauen.

Schöne Grüße aus Berlin"

Eine weitere Nachricht folgte am Freitag, den 26.04.:

"So nun zum Tagesablauf-Rückblick 25.04.2013 der Rollstuhlbasketball Mannschaft in Berlin, aus Sicht eines Vaters der dabei ist...

Da der Spielbetrieb erst um 14 Uhr los ging, sind wir erst zur Max Schmeling Halle gefahren und haben uns dort Goalball und Batminton angeschaut. Anschließend haben wir eine Stadtrundfahrt unternommen. So hat
Herr Wilhelm eine nette kleine Tour ausgearbeitet: Dabei ging es unter anderem zum Berliner Dom, Brandenburger Tor, Straße "Unter den Linden", Siegessäulen-Umrundung, Reichstag, Bundeskanzleramt und weitere Sehenswürdigkeiten. Zugegeben alles nur aus dem Auto "besichtigt", aber wir haben das Tempo gedrosselt.

Was ist ein Muss, wenn man in Berlin ist? Richtig. Currywurst essen. Haben wir dann auch gemacht, und dann ging es ab in die Peter-Ustinov-Schule. Da am Vortag ja nur ein Gruppenspiel war, hatte das Team noch eineige Spiele vor sich. Ergebnisse? Klar hab ich.

Entweder so: (Gruppenspiele)
NRW 30 : 6 Rheinland-Pfalz
NRW 30 : 4 Sachsen
Baden-Württemberg 10 : 22 NRW

Viertelfinale:
NRW 18 : 2 Hessen

Halbfinale:
NRW 15: 10 Bayern

Somit steht Köln für NRW im Finale und trifft erneut auf die Landessieger aus Baden-Würtemberg.

Siehe http://www.sport-pol-online.de/jtfo/jtfp/jtfpF13_rollstuhlbasketball_komplett.pdf

Nicht erst im Halbfinale war zu sehen, dass der lange Spieltag Spuren hinterlassen hat. Frau Dörnte war Gold wert: Sie hat in den Pausen durch Dehnübungen und Massagen dafür gesorgt, dass die Spieler gelockert ins nächste Match gingen.

Nun bleiben mir nur noch 2 Sachen zu sagen:
Danke an Coach Herrn Zelinski und Herrn Wilhelm, die immer die richtigen Worte gefunden haben, um die Jungs zu motivieren.

Und zum Schluß: DAUMEN DRÜCKEN!"

Auf diesem Wege vielen Dank an Herrn Neeb und viele Grüße an das gesamte Team. Die Schulgemeinde der AFS wünscht ihren Basketballspielern nur das Beste!

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